Schwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit

 

Kroatien: Abend am Meer

 

 

Der gesetzliche Leistungskatalog der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigungen schreibt (wissenschaftlich überprüfte)  Krankheitskonzepte zur Entstehung und Behandlung von psychosomatischen Störungen und Erkrankungen vor, deren  Diagnostik und Psychotherapie (z.B durch Verhaltenstherapie).

Dazu zählen u.a. Ängste und Phobien, Depressionen, Zwänge (Zwangsgedanken und -verhalten), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen sowie erlebte und unverarbeitete Konflikte, traumatische Belastungen und psychosomatische Störungen.

Häufig  hilft auch die psychologische Therapie bei der Krankheitsbewältigung von diagnostizierten körperlichen Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Krebs, Schmerzsyndrome)  und der neue Umgang damit im privaten und beruflichen Alltag („Wie mit der Funktionseinschränkung leben lernen?“).

Oft geht es um die Entstehungsbedingungen dieser Störungen (Entstehungsmuster) und deren Verlauf.  Diese Krankheitsbilder mit den realen Lebensbezügen meiner Patienten in Zusammenhang zu bringen ist dann wichtig, um zukünftig für sich eine Bewältigung zu erreichen.

Bisweilen braucht man aber auch Antworten zu psychologischen Fragestellungen („Wie manage ich das?“) oder Fragen der „richtigen“ Psychoedukation.

Private und berufliche Beziehungen, Belastungen, Folgen für und Zusammenhänge mit medizinischen Erkrankungen sowie körperlich-geistig-seelische Funktionseinschränkungen (ICF) gibt es oft in der Verhaltens- und Bedingungsanalyse:

Wie gehts jetzt beruflich weiter?

Wie gut oder schlecht bin ich arbeits- und funktionsfähig?

Wie regeneriere ich mich im Alltag? (Was hilft gut? Was nicht? Was brauche ich, um mich zu stabilisieren? In welcher regelmäßigen Häufigkeit? Wer und was hilft?)

Wieviel guter versus schlechter Stress geht (Eustress vs. Distress) für mich und wo ist meine persönliche Grenze erreicht?

Welches sind meine persönlichen Früherkennungssignale für Belastungsreaktionen und Überforderung?

Wie, wann und mit wem kommuniziere ich das?

Welche Strategien kenne ich( Selbstbehauptung, Abgrenzung, Einteilung, Training, Schonung) um mir selbst zu helfen?

Darüberhinaus beschäftige ich mich seit über 30 Jahren (in der Klinik mit Gruppen, jetzt in Einzelarbeit) schwerpunktmäßig mit Themen rund um die Psychologie von Arbeit und Beruf:

1. Was macht die Freisetzung ( z.B. durch Rente, Arbeitslosigkeit, Krankheit etc.) aus dem Arbeitsprozeß mit mir? Worauf muß ich hilfreich achten? Wie organisiere ich mich dann?

2. Arbeitsstörungen: („Der Job und Ich passen nicht zusammen!“): Wie soll ich das persönlich bewältigen?

3. Mobbing: Warum eigentlich ich? Wie sich wehren?

4. Burnout: Was ist das bei mir? Wodurch geht vorbeugen?

5. Work- Life -Balance: Ausgleich: Wie kann ich das am besten hinkriegen?

6. Umgang mit meinen persönlichen Ressourcen: Zeit, Geld, Motivation, Gesundheit, Fähigkeiten, Interessen, Beziehungen etc.: Wie am besten einteilen?

7. Arbeitsstörungen im weiteren Sinn: Welche Orientierung für mein Leben nimmt Arbeit und Leistung ein? Warum ist das so bei mir? Ist das sinnvoll oder nicht?

8. Mann sein: Was bestimmt meine Identität? Und wie zufrieden bin ich damit? Und Andere? Umgang mit Kooperation und Aggression.

9. Väter und Söhne: Ein durchaus schwieriges Kapitel manchmal!

 

 

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